Kostenloses Tool

Premortem-Analyse

Stelle dir vor, dein Projekt ist gescheitert. Finde heraus warum, bewerte die Risiken und erstelle einen Aktionsplan, bevor du startest.

Beispiel: Q4-Produkt-Launch

Ein Produktteam plant den Launch eines B2B-Analytics-Dashboards bis November. Beim Kickoff-Premortem stellte sich das Team vor, der Launch sei gescheitert, und identifizierte sechs zentrale Gründe:

  • Falsches Markttiming (W:3, A:5 = 15)
  • Lieferkettenverzögerungen (W:4, A:4 = 16)
  • Ressourcenkonflikte (W:4, A:3 = 12)
  • Wettbewerber ist schneller (W:2, A:5 = 10)
  • Budget unterschätzt (W:3, A:4 = 12)
  • Schlüsselperson geht (W:2, A:4 = 8)

Entscheidung im Team treffen?

DecTrack gibt Teams einen Ort, um gemeinsam zu entscheiden: Optionen definieren, Perspektiven sammeln, Konsens festhalten.

Häufig gestellte Fragen

Die Premortem-Analyse ist eine Technik des Psychologen Gary Klein. Statt Fehler erst im Nachhinein zu analysieren (Postmortem), stellt man sich vor, das Projekt sei bereits gescheitert, und arbeitet rückwärts, um Gründe zu identifizieren. Dieser vorausschauende Ansatz hilft Teams, Risiken aufzudecken, die sonst übersehen würden.
Führe ein Premortem zu Beginn jedes größeren Projekts durch, vor einem Produkt-Launch, beim Start einer neuen Initiative oder bevor erhebliche Ressourcen gebunden werden. Am besten funktioniert es als Teamübung beim Kickoff-Meeting.
Eine traditionelle Risikobewertung fragt "Was könnte schiefgehen?" Ein Premortem formuliert um: "Das Projekt ist gescheitert. Warum?" Diese psychologische Umkehrung (prospektive Rückschau) erhöht nachweislich die Fähigkeit, Gründe für zukünftige Ereignisse zu identifizieren, um 30%.
Nein. Alle Daten verbleiben in deinem Browser (localStorage) und werden niemals an einen Server gesendet.